Mehr SAP Power.
Jetzt kostenlos anmelden und 1x monatlich smarte Tipps rund um Output Management, SAP Formulare, Customizing, Webinare & mehr erhalten!
Ab 2025 wird die elektronische Rechnung im B2B-Umfeld in Deutschland verpflichtend. Viele Unternehmen, die SAP einsetzen, stehen damit vor einer grundlegenden Entscheidung: Soll die E-Rechnung als Eigenentwicklung direkt im SAP-System umgesetzt werden oder ist eine externe SaaS-Lösung der sinnvollere Weg?
Was zunächst wie eine rein technische Fragestellung wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als strategische Weichenstellung. Es geht nicht nur um die Erzeugung eines XML-Dokuments, sondern um Rechtskonformität, Wartbarkeit, internationale Skalierbarkeit und langfristige Kostenkontrolle.
Dieser Artikel zeigt die Unterschiede zwischen SaaS-Lösung und Eigenentwicklung für die E-Rechnung in SAP auf. Sie erfahren, welche Anforderungen die Gesetzgebung stellt, welche Risiken und Aufwände mit Eigenentwicklungen verbunden sind und warum sich immer mehr Unternehmen für einen Managed-SaaS-Ansatz entscheiden.
Die Grundlage für die E-Rechnungspflicht bildet die EU-Richtlinie 2014/55/EU. Ziel ist es, den Rechnungsaustausch innerhalb Europas zu standardisieren, Medienbrüche zu vermeiden und Prozesse effizienter sowie transparenter zu gestalten.
In Deutschland wird diese Richtlinie schrittweise umgesetzt. Ab 2025 müssen Unternehmen elektronische Rechnungen empfangen und verarbeiten können. In den folgenden Jahren wird auch der strukturierte Versand verpflichtend.
Konkret bedeutet das für Unternehmen mit SAP:
Damit wird der Rechnungsversand aus SAP zu einem festen Bestandteil der Compliance- und Digitalisierungsstrategie. Unternehmen, die hier zu spät oder falsch reagieren, riskieren Verzögerungen im Zahlungsprozess, Mehraufwand in der Buchhaltung oder im schlimmsten Fall rechtliche Konsequenzen.
Viele Unternehmen ziehen zunächst eine Eigenentwicklung in SAP in Betracht. Der Gedanke dahinter ist nachvollziehbar: Bestehende Prozesse sollen beibehalten, Formulare angepasst und die Kontrolle vollständig im eigenen System behalten werden.
Eine Eigenentwicklung für die E-Rechnung in SAP bietet durchaus Vorteile. Prozesse lassen sich individuell gestalten, bestehende Output-Management-Strukturen können weiterverwendet werden und Anpassungen erscheinen auf den ersten Blick flexibel.
Demgegenüber steht jedoch ein erheblicher Aufwand, der oft unterschätzt wird.
Die Herausforderungen liegen vor allem in der langfristigen Perspektive:
Besonders kritisch ist die Dynamik der gesetzlichen Anforderungen. Formate, Pflichtfelder und Übertragungswege ändern sich regelmäßig. Jede Anpassung muss analysiert, entwickelt, getestet und transportiert werden. Das bindet Ressourcen und erhöht das Risiko von Fehlern im produktiven Betrieb.
Hinzu kommt, dass Eigenentwicklungen häufig den SAP Clean Core gefährden. Modifikationen und kundeneigene Erweiterungen erschweren spätere Upgrades und erhöhen die Komplexität des Gesamtsystems.
Eine SaaS-Lösung verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz. Der E-Rechnungsprozess wird nicht im SAP-System selbst implementiert, sondern über einen extern betriebenen Service abgedeckt, der nahtlos an SAP angebunden ist.
Der große Vorteil liegt in der Standardisierung. Gesetzliche Anforderungen werden zentral umgesetzt und allen Kunden gleichzeitig zur Verfügung gestellt.
Vorteile einer SaaS-Lösung für den E-Rechnungsversand aus SAP
Damit wird die E-Rechnung nicht zu einem Dauerprojekt, sondern zu einem stabilen, planbaren Prozess mit klar kalkulierbaren Kosten.
Im direkten Vergleich zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich:
Für Unternehmen, die langfristig auf Stabilität, Rechtssicherheit und geringe interne Aufwände setzen, spricht vieles für einen SaaS-Ansatz.
Mit der Global E-Invoice Cloud bietet die Softway AG eine Managed-SaaS-Lösung, die speziell auf die Anforderungen von SAP-Anwendern ausgerichtet ist.
Die Lösung deckt den gesamten Prozess ab – von der Erzeugung strukturierter Rechnungsdaten über die rechtskonforme Übermittlung bis hin zur Archivierung.
Zentrale Merkmale der Global E-Invoice Cloud:
Unternehmen erhalten damit eine zukunftssichere Lösung, die den wachsenden regulatorischen Anforderungen gerecht wird, ohne die interne IT unnötig zu belasten.
Die E-Rechnungspflicht ab 2025 macht deutlich, dass kurzfristige Übergangslösungen nicht ausreichen. Unternehmen müssen eine Entscheidung treffen, die auch in den kommenden Jahren Bestand hat.
Eine Eigenentwicklung in SAP bietet zwar individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, ist jedoch mit hohem Aufwand, laufenden Kosten und Compliance-Risiken verbunden.
Eine SaaS-Lösung für die E-Rechnung in SAP hingegen sorgt für Rechtssicherheit, Skalierbarkeit und Entlastung der internen Ressourcen. Gerade im Hinblick auf internationale Anforderungen und zukünftige gesetzliche Änderungen ist ein Managed-SaaS-Ansatz für viele Unternehmen der nachhaltigere Weg.
Ab 2025 gilt die E-Rechnungspflicht in Deutschland. Ab 2026 beispielsweise für Polen und Belgien. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie Rechnungen gesetzeskonform, digital und standardkonform (z. XRechnung, ZUGFeRD) versenden. Für SAP-Systeme bedeutet das: Prozesse müssen modernisiert und automatisiert werden.
Wichtig sind Rechtskonformität und Transparenz, internationale Abdeckung, Integration in SAP, Automatisierung und eine klare Entlastung der internen IT. Ein Anbieter sollte zudem Erfahrung im SAP Output Management besitzen und eine zukunftssichere Lösung bieten.
Mit einer SaaS-Lösung profitieren Unternehmen von planbaren Kosten, automatischen Updates und hoher Skalierbarkeit. Das reduziert nicht nur Investitionsrisiken, sondern verhindert auch Zusatzaufwand durch manuelle Prozesse oder fehlerhafte Implementierungen.
Eine Eigenentwicklung ist oft aufwändig, teuer und bindet interne SAP-Ressourcen. Wartung, Updates bei gesetzlichen Änderungen und internationale Anforderungen können schnell zu Kostenfallen werden und ggf. nicht transparent dargestellt werden.
Ein Managed SaaS Service liefert ein Rundum-Sorglos-Paket: Clean Core bleibt gewahrt, Archivierung erfolgt automatisch, Updates laufen ohne SAP-Transporte und das System bleibt wartungsarm. Unternehmen sparen Entwicklungsaufwand und entlasten ihr SAP-Team.
Mit der Global E-Invoice Cloud bietet die Softway AG eine sofort nutzbare, cloudbasierte Lösung für den internationalen E-Rechnungsversand aus SAP. Sie ist rechtskonform, automatisch archiviert, entlastet IT-Teams und erfüllt die E-Rechnungspflicht nach dem Prinzip: SAP Output – clever gelöst.