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Was lange währt wird endlich gut

Die Exotin unter den Entwicklern mit einem langen Weg zum Traumjob

Unsere Auszubildende Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung im letzten Lehrjahr (Stand: 2018) berichtet über Ihre Erfahrungen bei der Softway AG.

Bianca, Auszubildende Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung im letzten Lehrjahr (Mai 2018)

Was sind deine Aufgaben/Bereich bei der Softway AG?

Ich bin im Bereich der Entwicklung und dort absolviere ich meine Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung. Die Aufgaben sind natürlich zum einem das klassische Programmieren sowie die objektorientierte Programmierung von Anwendungen und Formularen. Auch das Analysieren von Fehlern und Problemen ist ein großer Teil des Berufes. Ich arbeite auch schon bei Kundenprojekten mit. Hier bekommt man ein Ticket von einem Kunden zugewiesen und muss dann beispielsweise komplett neue Programme schreiben oder Formularänderungen durchführen. Da habe ich momentan mit der alten Formulartechnologie SAPscript von SAP® zu kämpfen.

Wie verlief dein bisheriger Werdegang und warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Angefangen habe ich mit einer Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel und bin dann direkt im Anschluss in ein Junioren Aufstiegsprogramm im Lebensmitteleinzelhandel eingestiegen. Nach einem Jahr konnte man dieses abschließen und sich entscheiden ob man noch den Handelsfachwirt oder Führungskraft Handel macht. Das eine ist mehr theoretisch, das andere mehr praktisch. Ich habe dann den Handelsfachwirt drangehängt - der ging fast 3 Jahre. Das war alles im Bereich Einzelhandel. Trotzdem bekam ich irgendwie Lust noch etwas anderes zu machen. Schließlich wechselte ich innerhalb der Firma in den Großhandel. Dort hatte ich die ersten Berührungen mit SAP®, weil wir dort das Warenwirtschaftssystem SAP® benutzten. Letztendlich landete ich dann in der Verwaltung. Dort habe ich schließlich wirklich mit SAP® gearbeitet und war Berater für die Anwender, also SAP® Inhouse-Consulting. Hier haben meine Kollegen und ich bereits kleine Abfragen programmiert. Dabei habe ich gemerkt, dass es mir total gefällt. Es liegt zudem in der Familie. Mein Bruder ist Systemintegrator und mein Vater hat industrielle Elektronik studiert. Er baut und programmiert die verschiedensten Sachen bei uns zu Hause. Ich habe gemerkt, ich will auch in die Richtung gehen. Schließlich bin ich dann auf die Ausbildung bei der Softway AG aufmerksam geworden. Es war aber trotzdem kein leichter Schritt, weil ich ja eigentlich schon fertig mit allem war und auch ganz gut verdient habe. Aber, dass ich die verkürzte Ausbildung bei Softway gestartet habe, bereue ich bis heute nicht. Auf meinem kleinen Umweg konnte ich viele Erfahrungen sammeln, die auch heute sehr nützlich sind, um z.B. Prozesse zu verstehen oder sich in verschiedenste Problematiken der Kunden hineinzudenken.

Was zeichnet deinen Arbeitgeber Softway besonders aus?

Die Firma ist sehr klein im Vergleich zu meinem vorhergehenden Arbeitgeber. Dadurch kennt sich jeder und man ist nicht nur Einer unter Vielen – man wird als Mensch wahrgenommen. Ich finde gut, dass hier alles sehr harmonisch zugeht. Das kenne ich aus anderen Unternehmen auch schon ganz anders. Da wurde auch mit den Menschen ganz anders umgegangen. Hier fühlt man sich einfach sehr wohl. Der Chef und mein Ausbildungsleiter sind einfach spitze. Immer bereit zu helfen, man bekommt von ihnen viel Input und sie geben ihr Wissen gerne weiter. Mein Wissensdurst wird auf jeden Fall gestillt. Als besonders empfinde ich, dass wir als kleines Unternehmen trotzdem sehr große und namhafte Kunden haben. Jeden Montag gibt es ein kleines Training für den Rücken, als körperlicher Ausgleich, weil man viel am PC sitzt. Homeoffice und flexible Arbeitszeiten runden das Ganze ab.

Wem würdest du diese Ausbildung weiterempfehlen?

Also, man muss jetzt nicht unbedingt so ein Mathefreak sein, aber es ist von Vorteil, wenn man abstrakt denken und ein bisschen mit Zahlen umgehen kann. Es muss einfach Spaß machen zu entwickeln, herum zu probieren und Lösungen zu schaffen. Alles in Kombination mit technischen Aspekten. In der Ausbildung hat man weniger Kontakt mit den Kunden, aber es kommt auch vor. Im Vergleich zum Einzelhandel ist das aber gering. Vielmehr ist man im intensiven Austausch mit den Kollegen. Zu uns passt jemand, der offen und freundlich ist, sich in das Team gut integriert und auch mal Lust hat, etwas mit den Kollegen zu unternehmen. Das Alter spielt dabei keine große Rolle.

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